Dies ist die Geschichte meiner 3,5 Jahre jungen Hündin Jay.
Ich habe sie, als sie noch nicht einmal zwei Monate alt war, im Urlaub in der Ukraine herumirrend und weinend neben einer Mülltonne bzw. einem Müllhaufen gefunden. Durch ihr Verhalten und ihre Statur schloss ich, dass sie erst vor kurzem und noch dazu viel zu früh von ihrer Mutter getrennt worden war, was mir noch am selben Tag durch eine zufällige Begegnung mit einer Tierärztin in einem Geschäft bestätigt werden konnte. Die kleine Jay war damals wohl erst ungefähr 6 Wochen alt! Sie war so rund und winzig und mit ihren riesigen Stehohren sah sie umwerfend aus! So riss ich sie an mich und nahm sie trotz Hundeverbot ins Sanatorium mit, wo ich sie bis zu meiner Abreise bei Ausgängen immer in meiner Tasche oder einem Handtuch versteckt hielt. Sie konnte noch nicht einmal Futter oder geschweige denn Flüssigkeit zu sich zu nehmen, also musste ich sie die ersten Male mit meinem Finger füttern und ihr Flüssigkeit in den kleinen Mund tropfen. Da in dem abgelegenen Örtchen auch nirgendwo Hundefutter aufzutreiben war, schmuggelte ich meine Jay wie erwähnt immer in einem Handtuch eingewickelt in den Speisesaal und fütterte sie dort auf meinem Schoß. Später fand ich heraus, dass jemand drei kleine Hundebabys einfach in eine Grube geworfen und zum Sterben der prallen Mittagssonne ausgesetzt hatte! Irgendwelche vollkommen hirnlosen Menschen hatten sie dann getrennt (!!!) und irgendwohin "in Sicherheit" gebracht! Mir bleibt immer noch ein Rätsel, wie man einen Müllhaufen als sicheren Ort für einen kleinen Hundewelpen sehen kann, wo sie ausserdem so klein war, dass man sie mit Leichtigkeit hätte übersehen und zertreten können... Die beiden anderen Welpen kamen zum Glück ebenfalls bei zwei netten Familien unter - ansonsten hätte ich auch diese mit mir genommen. Ich nahm also meine kleine Jay nach einer gründlichen tierärztlichen Untersuchung und einem gültigen Hundepass mit nach Österreich. Nun führt sie hier ein schönes, heiteres Leben und erfreut meinen Freund und mich jeden Tag des Lebens!
Von meinen Mongolischen Rennmäusen Siam und Dark(ness), die nebenbei bemerkt, immer in 69er Stellung schlafen!
Einige Jahre zuvor hatte ich bereits einmal eine einzelne Mongolische Rennmaus, die ich von einer damaligen Freundin geschenkt bekommen hatte. Damals wusste ich kaum etwas über Mongolische Rennmäuse, geschweige denn von der Möglichkeit einer Vergesellschaftung. Trotzdem bescherte ich ihr gemeinsam mit Jay noch beschäftigungsreiche, schöne Lebtage in einem großen Meerschweinchenkäfig. Etwa ein Jahr nach ihrem Tod kam ich dann durch Zufall wieder an eine Mongolische Rennmaus, da das Pärchen einer anderen Freundin Nachwuchs bekommen hatte und sie noch ein männliches Jungtier irgendwo unterbringen musste. Weil "Dracula" noch so jung war, dachte ich, dass ich ihm ein weiteres Jungtier zur Vergesellschaftung dazu kaufe. Jedoch blieb dieses Unterfangen auch nach zahlreichen Versuchen erfolglos. Also musste ich nun dem neu dazugekauften Siam eine Maus zur Gesellschaft nachkaufen! Zum Glück gab es in dem Tierhandel, wo ich Siam gekauft hatte, noch mehrere Tiere aus dem selben Wurf. Also kannte Siam den neuen Darkness bereits und es gab keine Probleme die beiden zusammen zu setzen. Dracula fand bald darauf bei meinem guten Freund Psy ein neues zu Hause.